Geistliche Ausrichtung des Lebenszentrums
Unser Gottesbild

·ER ist Vater, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde. Er hat den Menschen als sein Gegenüber geschaffen, mit dem er in einer Vater-Kind-Beziehung leben möchte.
·ER ist Sohn. In Jesu Leben sehen wir den Vater. Durch seine Kreuzigung und Auferstehung hat er uns den Zugang zum Vater ermöglicht. Indem wir Jesus als unseren Herrn annehmen, werden wir Gottes Kinder.
·ER ist Heiliger Geist, unser Beistand und Tröster, der in uns lebt und uns führt. Durch ihn ist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen (Röm. 5,5).

Unser Sein vor Gott

·Durch Gottes Gnade dürfen wir eine lebendige Liebesbeziehung zu Gott aufbauen, leben und vertiefen.
·Er lädt uns immer wieder ein, unsere Lasten und unsere Schuld bei ihm abzuladen und seine Vergebung in Anspruch zu nehmen.
·Im Gebet reden wir mit Gott und hören auf das, was er uns zu sagen hat.

·Die Bibel, das Wort Gottes, ist die schriftliche Grundlage des Redens Gottes zu uns. Beim Bibellesen erschließt uns der Heilige Geist das Wort Gottes für unseren Alltag

Unser Menschenbild

·Ich bin von Gott als einzigartiges Wesen nach seinem Bild geschaffen und in diese Welt gestellt. Das gibt mir Persönlichkeit und Würde.
·Mit der Geburt komme ich in eine von Gott getrennte Welt, die ihre Spuren bei mir hinterlässt. Durch Mangel an Liebe, Verletzungen durch andere und eigenes schuldhaftes Verhalten komme ich immer mehr von dem Bild weg, das sich Gott von mir gedacht hat.
·Ich bedarf der Erlösung durch Jesus Christus: Lösung von Bindungen, Schuld und Belastungen und Veränderung von Haltungen und Verhaltensweisen.
·Gottes heilsame Gnade schenkt mir Heil (als Sünder begnadigt), Heiligung (Veränderung des Charakters) und Heilung (des inneren und äußeren Menschen). Durch diesen lebenslangen Prozess, in den mich Jesus als Heiland hineinnimmt, stellt er meine gottgemeinte Persönlichkeit wieder her.
·Meine Berufung ist zuerst eine Berufung zum Sein: Zum Sein vor Gott als Kind. Aus diesem Sein erkenne ich meine persönliche Berufung zum Tun. Indem ich in beides hineinwachse wird Gott immer mehr sichtbar.
·Dazu brauche ich die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern, die Jesus mir zur Seite gestellt hat. Einander sind wir ermutigende, erbauende und korrigierende Wegbegleiter.

In Gemeinschaft leben

·Gott hat uns als Beziehungswesen geschaffen und in Beziehung zu anderen Menschen gestellt. Als Christen sind wir in ein weiteres Gemeinwesen berufen: Den Leib Christi.
·Bonhoeffer nennt es eine Gnade und ein großes Vorrecht, mit geistlichen Geschwistern in Beziehung leben zu dürfen.
·Als Glieder des Leibes Christi leben wir einen verbindlichen Charakter von Gemeinschaft und dienen einander und miteinander im Namen Jesu.

Kirchliche Verankerung

Das Lebenszentrum ist ein selbständiger, eingetragener Verein, wird von Opfern und Spenden seiner Freunde getragen. Wir sind konfessionell nicht gebunden definieren uns aber als Teil der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Evangelischen Kirchengemeinde Langenburg.